10 Februar 2016 ~ Kommentare deaktiviert für Tobias Gniza (SPD): „Wenig Fakten, viel Phantasie, und noch mehr Wahlkalkül!“

Tobias Gniza (SPD): „Wenig Fakten, viel Phantasie, und noch mehr Wahlkalkül!“

spd_wetterau_gnizaSPD weist Kritik an der Erschließung von drei Bauplätzen in der Nähe des Rockenberger Kindergartens zurück.
Nachdem eine Diskussion über die Schaffung von drei Bauplätzen in der Nähe des Kindergartens in Rockenberg entbrannt ist, meldet sich nun auch die SPD zu den erhobenen Vorwürfen zu Wort. „Man muss sich über die Logik der CDU-Wahl-Kampagne gegen diese Innenentwicklungsmaßnahme schon wundern.“, kommentierte der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat der SPD Gniza etliche Presseberichte und Leserbriefe von CDU-Mitgliedern scharf. Die Argumente seien an den Haaren herbeigezogen und widersprächen der Realität in Rockenberg.
„Wer aus Naturschutzgründen gegen die Schaffung von Bauplätzen innerhalb der Ortslage ist, der macht sich lächerlich. Innenentwicklung, wie Am Kirschenberg, ist aus ökologischer Sicht geboten, dies wird auch von Fachleuten und Umweltverbänden so bestätigt.“ argumentierte Gniza. „Dieselbe CDU, die hier von Umweltschutz philosophiert, will gegenüber dem Edeka eine neue Mitte schaffen, dabei würden neben wertvollen Ackerflächen auch etliche, der immer seltener werdenden Streuobstwiesen dem Bagger zum Opfer fallen. Da habe ich von Seiten der CDU-Fraktion jedenfalls noch nie was von Naturschutz gehört.“, so Gniza.
Auch der Argumentationsstrang, dass es zu Konflikten kommen könnte, da der Kindergarten direkt gegenüber ist, ergibt für Gniza wenig Sinn. „All unsere Schulen und Kindergärten sind in der Ortsmitte umgeben von Wohnhäusern und das schon seit Jahrzehnten. Sicherlich gibt es da auch mal Konflikte, aber wer direkt neben einen Kindergarten baut sollte sich bewusst sein, dass Kinder auch mal lauter sind. Von Lärm möchte ich bei spielenden Kindern eigentlich gar nicht sprechen.“ entkräftet Gniza die vorgeschobenen Argumente.

„Es bleibt rund um den Kindergarten auch genug Raum diesen zu erweitern, wobei die CDU ja sowieso vor hat diesen in die Ihre ominöse neue Mitte zu verlegen.“ kommentiert Gniza.
Aufgrund der Unterstellung von Seiten der CDU, das Projekt sei unwirtschaftlich habe Gniza zudem bei Bürgermeister Wetz um die aktualisierte Kalkulationen gebeten, die ihm der Verwaltungschef auch zur Verfügung gestellt habe und auch den Gemeindegremien vorlegen wird. „Die ganze Maßnahme verspricht nach diesen Zahlen auch noch dem Gemeindesäckel gut zu tun. Von dem Geld können wir jedenfalls locker die Versetzung des Ehrenmals finanzieren.“, erläutert Gniza.
Aus Sicht der SPD bleibe von den Argumenten, die vor allem aus Reihen der CDU kommen nicht viel übrig. „Mit den Bauplätzen am Kirschberg schaffen wir bei vergleichsweise geringer Umweltbelastung, relativ wenig Aufwand für die Erschließung und einem ordentlichen Ertrag für die Gemeindekasse, die dringend benötigten Bauplätze in Rockenberg. So sieht für mich kluge und vorrauschauende Kommunalpolitik aus“ fasste Gniza zusammen.

C.omments are closed.