22 April 2011 ~ 0 Kommentare

Rote Karte fürs Nachtreten!

Gemeinsam Presseerklärung von Dorpartei, SPD und Grünen

Im Sport zeigt der Schiedsrichter die Rote Karte, wenn, ohne den Ball zu spielen, nachgetreten wird.

In der Politik in Rockenberg scheint dies wieder Gang und Gebe zu sein, wie mit dem Pressebeitrag der CDU zur konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung geschehen. Herr Wasserheß hat sich wieder einmal als Wadenbeißer hervorgetan.

Wer zeigt wem hier die Rote Karte?

Nach Aussage der CDU soll die Dorfpartei ihre Seele verkauft haben. Seele verkaufen oder auch Teufelspakt ist ein mythologisches Handelsbündnis, das auch Goethe schon bei seinem Faust in sein literarisches Werk mit aufgenommen hat. Mit diesem Handeln erhofft man sich Vorteile für Macht, Reichtum usw. Dies kann hier nicht zutreffen, zumal die Dorfpartei als Sieger (sie hat die Sitze von 3 auf 6 verdoppelt) hervorgegangen ist. Was hätte die Dorfpartei zusätzlich gewinnen können? Was hätte man ihr noch mehr anbieten können als seinerzeit der UWG?

Nach der Kommunalwahl hat die CDU mit allen 3 Fraktionen Gespräche geführt, nur die Mitglieder aller drei Fraktionen haben sich für ein gemeinsames Bündnis von Dorfpartei, SPD und B’90/Die Grünen in der laufenden Legislaturperiode entschieden.

Dies ist demokratisch und im Sinne der Wähler, die diese Parteien gewählt haben.

Die CDU hatte mit ihrem letzten Flyer eine „Bühne“, eine „Plattform“ aufgebaut, bestellte dazu das notwendige Publikum und stellte eine Person in die Mitte dieser Bühne. Diese Person konnte nur als Verlierer diese Plattform verlassen. War das Absicht? Wir hoffen nicht, denn dies hat dieser verdiente Kommunalpolitiker nicht verdient.

Klar zu stellen wäre noch, dass wir keine Direktwahl einer Person hatten, sondern eine Kommunalwahl, wo Parteien mit ihrem Programm und Zielen im Mittelpunkt stehen. Eingebunden in die jeweiligen Parteien sind die nominierten Kandidaten. Hier hatte der ehemalige Vorsitzende der Gemeindevertretung, Herr Wild, von 42.697 Stimmen auf sich 1.643 Stimmen vereint, dies macht also 3,87%.

Auch in Zukunft werden, zum Wohle unserer Gemeinde, Entscheidungen nach sachlichen Kriterien getroffen und ein fairer Umgang miteinander in den Gemeindegremien gepflegt. Nur sollten demokratische Entscheidungen auch akzeptiert werden, wenn man in den nächsten Jahren gemeinsame Politik machen möchte.

Hier einige Korrekturen des Artikels der CDU:

1) Die SPD hat nicht zwei Sitze verloren, sondern nur einen.
2) Die ehrenamtlichen Beigeordneten waren bisher nicht 7 sondern 6.
3) Die Vertreter/innen und Stellvertreter/innen für die Verbandskammer des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main müssen bei ihrer Wahl noch nicht Mitglied eines kommunalen Gremiums sein.

Es empfinden selbst eingefleischte CDU-Wähler hier in unserer Gemeinde, dass diese von der CDU eröffnete Schlammschlacht und dieses Hauen und Stechen mehr als peinlich ist.

Deshalb sollten Emotionen durch sachliches Arbeiten, die unsere Gemeinde nach vorne bringen, ersetzt und wir gemeinsam die Kraft einbringen, dass in naher Zukunft eine liebens- und lebenswerte Gemeinde entsteht.

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