06 Mai 2013 ~ 0 Kommentare

Angebliche Rüge im Parlament

Leserbrief für die Wetterauer Zeitung 06.05.2013

Sehr geehrte Redaktion der Wetterauer Zeitung,

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der WZ vom Donnerstag den 02.05.2013 habe ich den Bericht über die angebliche Rüge durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hans Hermann Kriegeris gegenüber dem Ausschussvorsitzenden Wolfgang Langsdorf mit Interesse gelesen. Grundlage dieses Berichtes ist wohl die persönliche Erklärung von Herrn Langsdorf in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung, in der diese Behauptung das erste Mal erhoben wurde.

Tatsache ist, dass eine Rüge im Sinne der Geschäftsordnung nie erteilt wurde, diese hätte im Protokoll der entsprechenden Sitzung vermerkt sein müssen. Wie jeder auf der Website im Protokoll der Gemeindevertretung vom 18.03.2013 nachlesen kann, ist dies nicht der Fall.

Tatsächlich hat Herr Kriegeris in der Sitzung am 18.3. Herrn Langsdorf, während des wohl längsten Berichtes des Ausschussvorsitzenden in dieser Legislatur, dazu aufgefordert bald zum Schluss zu kommen und angezweifelt, ob dieser Berichtsumfang angemessen ist.

Ob der Bericht von Herrn Langsdorf die nötige „Komprimierung“ hatte, wie es auch im Artikel der WZ beschrieben wird, dass sei jedem Zuhörer selbst überlassen. Ich bin aber der Meinung, dass diese Intervention des Vorsitzenden der Gemeindevertretung in diesem Falle gerechtfertigt war.

Ich hab mich sehr gewundert, als ich die persönliche Erklärung von Herrn Langsdorf in der letzten Gemeindevertretung gehört habe. Da es sehr unüblich ist, solche Erklärungen zu kommentieren bzw. richtig zu stellen, habe ich es zu diesem Zeitpunkt unterlassen. Dies hole ich mit diesem Leserbrief nach.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Gniza

(Fraktionsvorsitzender der SPD)

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